St. Pölten: Landesbauernrat formuliert Ziele zum Comeback-Plan für Österreich: Forderungskatalog an ÖVP-Klubobmann Wöginger übergeben.

Der Niederösterreichische Bauernbund stellt die Weichen für die Stärkung des Standorts Österreich und der Landwirtschaft für die Post-Corona-Zeit. Der Ländliche Raum habe pandemiebedingt an Bedeutung in der Gesellschaft als Lebens- und Arbeitsraum gewonnen und müsse eindeutig Gewinner der Krise bleiben: So lautete die politische Hauptstoßrichtung, die heute, Freitag, vom Landesbauernrat in der Berglandhalle bei Wieselburg vorgegeben wurde. Gleichzeitig formulierte die Bauernbundspitze gemeinsam mit den Delegierten bei der Tagung des höchsten Gremiums des NÖ Bauernbunds ein fünf Punkte umfassendes Programm-Paket, dessen Leitlinien und Forderungen gleich direkt vor Ort an ÖVP-Klubobmann August Wöginger übergeben wurden.

Fokus auf den Ländlichen Raum
„Als starker Partner für die Interessen des ländlichen Raumes beweist der Bauernbund täglich Lösungskompetenz für die zukünftigen Herausforderungen wie Klimawandel oder Sicherung der Lebensmittel- und Energieversorgung im ländlichen Raum“, betonte Klubobmann Wöginger in seinen Grußworten.

Wichtige Themen im Landesbauernrat waren auch die Gestaltung der Gemeinsamen Agrarpolitik von 2023 bis 2027 mit der Stärkung kleiner und mittlerer Betriebe, die Lage und Aussichten auf den Märkten, Maßnahmen zur Qualitätsverbesserung im betrieblichen Management sowie die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Landwirtschaft und infrastrukturelle Projekte wie der Breitbandausbau.

Sowohl NÖ Bauernbund-Obmann LH-Stv. Stephan Pernkopf als auch Direktor Paul Nemecek drängen, wie im Regierungsprogramm vorgesehen, bei der Lebensmittel-Herkunftskennzeichnung auf eine rasche Umsetzung in der Gemeinschaftsverpflegung und in verarbeiteten Produkten: „Unsere Konsumenten haben ein Recht darauf zu erfahren, wo das Rindfleisch fürs Gulasch oder die Eier für den Kaiserschmarrn herkommen“, so Pernkopf und Nemecek unisono. Für Wirte und Gasthäuser fordert der Bauernbund ein Anreizsystem zur Umsetzung der Herkunftskennzeichnung auf der Speisekarte.

Im Mittelpunkt der Delegiertenversammlung in der Berglandhalle stand auch die Ehrung verdienter Funktionärinnen und Funktionäre. Mit rund 105.000 Mitgliedern ist der NÖ Bauernbund die größte Teilorganisation der ÖVP. Mit dem am Freitag präsentierten Fünf-Punkte-Programm, das Obmann Pernkopf und Direktor Nemecek an Klubchef Wöginger in der Berglandhalle übergeben haben, sollen in den nächsten Wochen neben der Lebensmittel-Herkunftskennzeichnung auch der Fokus auf die Planungssicherheit für bäuerliche Betriebe inklusive Abgabenbremse gerichtet und besonders Bereiche wie gesetzliche Verankerung bei Internet- und Handyempfang sowie die Forcierung Erneuerbarer Energien aus Österreich thematisiert werden. Vollständig nachlesbar ist das Programm unter www.noebauernbund.at
„Wir wollen jetzt den Turbo für den ländlichen Raum zünden, dieser muss nach der Corona-Krise der Gewinner sein“, so Pernkopf und Nemecek abschließend.

Bildtext: NÖ Bauernbundobmann LH-Stv. Stephan Pernkopf und Direktor Paul Nemecek überreichten Klubobmann August Wöginger das Programm. Credit: NÖ Bauernbund

Mit besten Grüßen
Mag. Michael Kostiha
Pressesprecher
NIEDERÖSTERREICHISCHER BAUERNBUND
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