Zur Freude der Tiere wird Silvester dieses Jahr ruhiger. Auch der Österreichische Tierschutzverein begrüßt die Entscheidung vieler Städte und Gemeinden, die Feuerwerke aufgrund der Pandemie auszusetzen. Feuerwerkskörper haben nicht nur massive Auswirkungen auf die Umwelt, sondern versetzen Tiere in Angst und Panik. Die Explosionsgeräusche treiben jedes Jahr einige von ihnen in den Tod. Daher fordert der Österreichische Tierschutzverein „ein dauerhaftes Verbot privater Feuerwerke in ganz Österreich!“ 

Trotz der in vielen Gemeinden geltenden Feuerwerks-Verbote zu Silvester wird es auch dieses Jahr keine stille Nacht. Für viele Haustiere und ihre Besitzer eine einzige Krise. Hunde, Katzen, Wild- und Kleintiere verschreckt der ohrenbetäubende Lärm der Silvesterknaller und die ungewohnt grellen Lichter am Nachthimmel. „So manchen Silvesterabend musste ich mit meinen Hunden schon im Keller verbringen, um den Lärm für sie etwas erträglicher zu machen“, berichtet Leonie, Hundespezialistin beim Österreichischen Tierschutzverein und selbst Hundehalterin aus Salzburg. Leider ist sie kein Einzelfall.

Den Krach gut überstehen

Um besser durch die Schreckensnacht zu kommen ist es ratsam, den Hund bereits einige Tage vor und nach Silvester nicht von der Leine zu lassen. Panisches Fluchtverhalten kann so vermieden werden. „Lange vor Mitternacht Gassi gehen und das Tier in der Silvesternacht möglichst nicht alleine lassen“, rät Leonie, die ihren Hunden dann vermehrt Aufmerksamkeit und Zuneigung schenkt. Helfen kann auch das Abschirmen des Haustieres vor Lärm und Lichtblitzen. Fensterläden und Vorhänge schließen, Fernseher oder Radio einschalten, um die Explosionsgeräusche zu dämpfen und Rückzugsmöglichkeiten bieten. „Ansonsten einfach so normal wie möglich verhalten, damit sich das Tier in seiner Angst nicht bestätigt fühlt“, führt Leonie weiter aus. Besitzer eines besonders nervösen Tieres sollten auf jeden Fall rechtzeitig den Tierarzt aufsuchen. Dieser kann zu Beruhigungsmitteln oder homöopathischen Präparaten raten.

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Isabella Herdega
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