Gmünd: Ein 54-jähriger Arbeiter aus dem Bezirk Gmünd war am 14. Dezember 2017, gegen 11.35 Uhr, auf einem Firmengelände in Gmünd mit Bauarbeiten im 3. Obergeschoss beschäftigt.

Dabei stürzte er aus bisher unbekannter Ursache durch eine Öffnung etwa 3,5 Meter tief auf den Betonboden im 2. Obergeschoss.

Der Mann wurde mit schweren Verletzungen mit dem Rettungshubschrauber in das Universitätsklinikum St. Pölten verbracht.

Das Arbeitsinspektorat wurde bei der Unfallerhebung beigezogen.

LPD-NOE

Polizeibericht Ein 54-Jähiger aus der Gemeinde St. Martin war am 14.12.2017 um 11.35 Uhr am Gelände der Fa Agrana, Verzuckerungsabteilung mit Bauarbeiten im 3. Obergeschoß beschäftigt.

Dabei stürzte er aus bisher ungeklärter Ursache durch eine ca. 4 Meter im Durchmesser große Öffnung in der Decke ca. 3,5 m tief in das 2. Obergeschoß auf den Betonboden.

Die Absicherung der Deckenöffnung wurde zuvor zwecks Einbau eines über 2 Stockwerke reichenden Tanks, der mit einem Autokran eingebaut wird, entfernt.

Der in unmittelbarer Nähe des Arbeiters anwesende Monteur konnte wahrnehmen, als er durch die Öffnung stürzte, jedoch hatte er die genaue Ursache des Sturzes nicht gesehen.

Der Verletzte wurde durch das Notarzt-Team an der Unfallstelle erstversorgt, von den Mitgliedern der FF Gmünd zum NAW gebracht und im Anschluss mit dem Rettungshubschrauber in das LKH nach St Pölten geflogen. Er wurde schwer verletzt.

Fremdverschulden liegt nicht vor.

Informationen:
Manfred Huber, BezInsp
Bezirkspolizeikommando Gmünd