Foto © Stephan Schmatz

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Der Naturpark Blockheide, bei Gmünd gehört zweifelsohne zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten des nördlichen Waldviertels. Im westlichen und nördlichen Niederösterreich wird man kaum jemanden finden, der nicht zumindest einmal in seiner Schulzeit die großen Granitfindlinge, von denen manche sogenannte „Wackelsteine“ sind, besucht hat. Dabei hat die Blockheide noch viel mehr zu bieten.

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Ausgangspunkt aller Wanderungen ist das Naturparkhaus mit dem markanten, über 25 Meter hohen hölzernen Aussichtsturm,…

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…von dem aus man auf Gmünd und bis weit in die Tschechische Republik blicken kann.

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Im Erdgeschoss wird in einer Ausstellung mit Hilfe von Dioramen die Entstehung der Landschaft und der Findlinge gezeigt. Für die Ausstellung und den Aussichtsturm ist übrigens Eintritt zu entrichten, der Naturpark kann aber kostenlos und zeitlich unbegrenzt betreten werden.

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Hier hat man dann die Qual der Wahl: Vergnügt man sich noch etwas auf dem Spielplatz? Besucht man das Restaurant, das zwar keine große Speisekarte hat, aber dafür sehr gute Speisen mit einem fast schon unglaublichen Preis-Leistungs-Verhältnis bietet. (Tipp des Autors: Probieren Sie das Wiener Schnitzel vom Mangalitza-Schwein!)

Eine Option wäre jetzt der Marienkäferweg, auf dem man prima das Biotopverbundsystem des Naturparks erkunden kann.

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Oder man nimmt die „GRANITkulTOUR“ und erfährt dort mehr über den Gmünder Granit, die Entstehungsgeschichte, die Steinverarbeitung und die Verwendung des Granits.

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Wer mystische Geschichten mag, wählt vielleicht die „MYTHOlogieTOUR“ und entdeckt die sagenumwobenen Steingebilde wie zum Beispiel des „Teufels Bettstatt“ auf dem Foto.

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Auf der „LANDSCHAFTSkulTOUR“ einfach die wunderschönen Wald- und Wiesenwege genießen, ist natürlich auch eine Option.

Da fast alle Wege im Naturpark Teil von zumindest zwei, wenn nicht sogar noch mehr „Touren“ sind, kann man natürlich auch einfach losspazieren, und von allen Touren ein bisschen etwas mitnehmen und sich so Appetit für weitere Besuche des Naturparks holen.

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Übrigens führt der 15. Längengrad mitten durch den Naturpark.

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Ein „Geologisches Freilichtmuseum“ zeigt, welche Orte bzw. Länder noch auf diesem Meridian liegen. (Übrigens können Sie das auch hier ganz genau nachlesen!)

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In diesem Jahr feiert der Naturpark noch ein besonderes Jubiläum, nämlich den 100. Geburtstag von Carl Hermann. Der in der Steiermark geborene Bildhauer, der als Widerstandskämpfer in der NS-Diktatur zum Tode verurteilt wurde und in den letzten Tagen des 2. Weltkriegs fliehen konnte, wählte nach dem 2. Weltkrieg Gmünd als seine Heimat. Der begeisterte Weitwanderer begründete nicht nur den ersten Weitwanderweg Österreichs (heute „Weg05: Nord-Süd-Weg“), sondern initiierte auch die 1964 erfolgte Gründung des Naturparks.

Von ihm stammen auch die Reliefs zur Bezeichnung der Granitblöcke sowie…

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…das „Heidemännlein“, das auch heute noch das Logo des Naturparks ist.

Weitere Informationen sowie die Öffnungszeiten von Ausstellung, Aussichtsturm und Restaurant entnehmen Sie bitte der Website www.blockheide.at!

 

Weitere Wander- und Ausflugstipps finden Sie auf der Website unseres Autors Stephan Schmatz – www.schmatz.blog!