Gmünd: Das unterfertigte Mitglied des Gemeinderates stellt gemäß § 46 Abs. 3 NÖ GO 1973 den Antrag,
nachstehenden Verhandlungsgegenstand:

„Verlegung Stromtankstelle in die Walterstraße“ in die Tagesordnung der nächsten Sitzung des Gemeinderates aufzunehmen und begründet die Dringlichkeit der Angelegenheit wie folgt:
„Geschätzter Gemeinderat,
Der Standort der Stromtankstelle vor dem Rathaus sorgt für Verkehrsunsicherheit. Die Zukunft der e-Mobilität ist auch für Gmünd ein wichtiger Faktor. Im Jahr 2017 hatte die Stadt Gmünd, im Zuge ihres neuen Angebotes e-Carsharing, einen Schnelllader vor dem Rathaus installiert.
Wir stehen voll und ganz hinter dem Ausbau von Stromtankstellen im Gemeindegebiet. Aber auf die Verkehrssicherheit und den Schutz der Menschen muss Rücksicht genommen werden.
Der Standort der Stromtankstelle und der Parkplatz für das e-Carsharing direkt vor dem Rathaus und im Kreuzungsbereich zur Walterstraße sorgt für eine erhebliche Einschränkung der Verkehrssicherheit.

Immer wieder kam es seit Errichtung zu Zwischenfällen in diesem Bereich. Zwei Verletzte, vier kaputte Autos sind das Ergebnis des letzten Unfalls, am 8. Juni vor dem Gmünder Stadtamt.

Wir stellen daher den Antrag, die gesamt Lade-Infrastruktur sowie den Parkplatz für das Carsharing in die Walterstraße zu verlegen.
Eine Verlegung wird sofort für eine Verbesserung der Verkehrssicherheit sorgen. Und auch zu einer besseren Servicequalität für die Nutzer der Stromtankstelle. Mit der Verlegung der Ladestation in die Walterstraße wird auch der steigenden Ladetätigkeit Rechnung getragen.
Damit Zukunftstechnologie nicht zum Sicherheitsproblem wird.

SPÖ Niederösterreich
Thomas Miksch, akad. VM
Bezirksgeschäftsführer
Gmünd & Waidhofen an der Thaya
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