Gmünd: Einer perfekten Rettungskette hat ein Badegast des Sole-Felsen-Bades Gmünd sein Leben zu verdanken. Nur durch das beherzte Eingreifen von Ersthelfern konnte eine erfolgreiche Wiederbelebung durchgeführt werden.

In den Nachmittagsstunden des 29. Mai 2017 wurden das Gmünder Notarzteinsatzfahrzeug und ein Rettungswagen zu einem internen Notfall ins Sole-Felsen-Bad gerufen. Ein Badegast war unmittelbar davor auf der Terrasse zusammengebrochen und reglos liegen geblieben. Ersthelfer (darunter auch eine Ärztin) erkannten sofort den Ernst der Situation und begannen unverzüglich mit der Erste-Hilfe-Leistung. Parallel zur Versorgung wurde durch einen weiteren Ersthelfer ein im Bad stationierter Defibrillator zum Notfallort gebracht.

Mit dem Eintreffen der Rettungsteams des Roten Kreuzes Gmünd konnte die Versorgung fortgesetzt und die weiteren notärztliche Maßnahmen getroffen werden. Nach intensiver Versorgung vor Ort wurde der mittlerweile wieder stabile Patient ins Landesklinikum Waldviertel Gmünd eingeliefert.

Einsätze wie diese zeigen sehr deutlich, dass ein rasches Eingreifen durch Ersthelfer für Notfallpatienten überlebensnotwendig ist. Die Zeit zwischen einem Notfall und dem Eintreffen des Roten Kreuzes kann ausschließlich von einem Ersthelfer überbrückt werden. Auch die Tatsache, dass immer mehr öffentlich zugängige Defibrillatoren geschaffen werden, unterstützt Ersthelfer bei ihrer Erste-Hilfe-Leistung und ermöglicht eine noch optimalere Erste-Hilfe-Leistung.

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Im Einsatz befanden sich:
·NEF Gmünd (55/099)
·RTW Gmünd (55/001)

Informationen-Foto:
Rotes Kreuz Gmünd
http://www.roteskreuz.at/noe/dienststellen/gmuend/