Kirchberg am Walde: Am 12.01.2017 gegen 07:38 wurde die PI Gmünd von der LWZ über ein Brandereignis in 3932 Kirchberg am Walde in einer Gartenhütte in Kenntnis gesetzt.

Die Streife Gmünd 1, begab sich sofort zum Vorfallsort. Beim Eintreffen waren bereits die Feuerwehr Kirchberg am Walde mit 11 Mann und 2 Fahrzeugen sowie die FF Weissenalbern mit 7 Mann, die FF Ullrichs mit 8 Mann und jeweils einem Fahrzeug vor Ort.

Es konnte folgendes erhoben werden: Der Besitzer, ein 46-jr. Selbständiger, heizte am Abend des 11.01.2017 den Kaminofen der Gartenhütte ein und kam am 12.01.2017 gegen 04:00 Uhr in diese Hütte zurück. Anschließend beschickte er den Ofen mit Briketts und schlief daraufhin ein.

Gegen 07:35 Uhr entdeckte er eine starke Rauchentwicklung und Flammen im Bereich der Kaminwanddurchführung des Rauchabgasrohres. Anschließend verständigte er die Feuerwehr.

Die Außenwand und das Dach der Gartenhütte wurden aufgrund dieses Brandes schwer beschädigt. Bei dem Brandereignis wurden keine Personen verletzt. Die Schadenshöhe und ob der Schaden durch eine Versicherung gedeckt ist, ist derzeit nicht bekannt.
Brandursachenermittlung: Im gegenständlichen Brandereignis wurde am 12.01.2017, in der Zeit von 13:15 bis 15:15 Uhr die Brandursachenermittlung durch den Bezirksbrandermittler durchgeführt.

Aufgrund der durchgeführten objektiven und subjektiven Erhebungen kann mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit als Brandursache eine Überhitzung des Festbrennstoffofens und in weiterer Folge eine Überhitzung der angeschlossenen Rauchrohre sowie die Entzündung der Verschalung der Gartenhütte angenommen werden.

Informationen: Alois Strondl, CI, BPK-Gmünd