Brand-Nagelberg: Ab Mitte Juli sind die Gasspürtrupps der Netz NÖ, einer 100 % Tochter der EVN AG, unterwegs und machen die Gegend im Bezirk Gmünd sicher.

„Mithilfe von hoch empfindlichen Gasspürgeräten überprüfen wir die Gasleitungen zuverlässig auf Dichtheit“, erklärt Gasspürer Franz Hintermayer.
In den nächsten Wochen sind die Spezialisten in den Gemeinden Alt-Nagelberg, Brand, Breitensee, Finsternau und Neu-Nagelberg unterwegs. Insgesamt werden rund 24 Kilometer geprüft. Geprüft wird bis zum Anschlusskasten des jeweiligen Gebäudes. „Im Einzelfall müssen wir auch das ein oder andere Privatgrundstück betreten“, bittet Hintermayer um Verständnis. Falls der Zutritt auf ein Privatgrundstück nicht möglich ist, wird eine Benachrichtigung mit einem Terminvorschlag hinterlassen.

 

Im Bild von links: Gasspürer Franz Mayrhofer und Franz Hintermayer

Die Gasleitungen werden von den Spezialisten nach den gesetzlichen Vorschriften und den festgesetzten Intervallen geprüft. Je nach Rohrmaterial wird eine Gasleitung alle 2 bis 9 Jahre überprüft. Neben dem Abspüren der Leitungen werden die Leitungstrassen auf mögliche Veränderungen und Einbauten, z.B. Bewuchs, kontrolliert. „Die größten Feinde unserer Leitungen sind die Wurzeln großer Bäume und Sträucher. Und die Baggerschaufel“, verrät Hintermayer und empfiehlt vor sämtlichen Baumaßnahmen Kontakt mit dem zuständigen Service Center der Netz NÖ aufzunehmen. Dort liegen Pläne mit allen Leitungen auf.

Was tun, wenn es doch mal zu einem Gasgebrechen in einem Wohnraum kommt?
– Raum lüften
– keine Flammen und Funken erzeugen, keine Schalter betätigen und nicht in diesem Raum telefonieren
– Gasversorgung unterbrechen (Gerätehahn, Hauptabsperrung schließen)
– Mitbewohner warnen (klopfen, nicht klingeln).
– Gefahrenbereich verlassen
– außerhalb des Gefahrenbereichs den Gasnotruf 128 wählen

Im Bild: Gasspürer Franz Hintermayer, Fotocredits: © Netz NÖ / Moser

Informationen: Katharina Rauch, BA, presse@netz-noe.at , www.netz-noe.at