Gmünd: Wie erwartet, hat sich im abgelaufenen Monat Februar die Arbeitslosigkeit im Bezirk Gmünd bereits leicht entspannt. Ende Februar waren beim AMS Gmünd 2.088 Personen arbeitslos gemeldet, um 166 (oder 7,4 Prozent) weniger als im Vormonat und um 141 (oder 6,3 Prozent) weniger als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres.

„Die Reduzierung der Saisonarbeitslosigkeit hat bereits im Februar eingesetzt“, freut sich AMS-Geschäftsstellenleiter Gerhard Ableidinger. Die in diesem Indikator nicht enthaltene Zahl der Arbeitslosen in Schulungen des AMS ist im Vergleich zum Vorjahr um 85 (oder 40,1%) auf insgesamt 297 deutlich gestiegen. Somit waren Ende Februar in Summe 2.385 Personen beim AMS Gmünd vorgemerkt (Ende Februar 2016: 2.441 Personen). Erfreulich ist, dass die Jugendarbeitslosigkeit um 23,6 Prozent deutlich gesenkt werden konnte. Während der Rückgang der Arbeitslosigkeit bei den Männern mit 3,0 Prozent eher moderat ausgefallen ist, konnte die Frauenarbeitslosigkeit doch stark reduziert werden (-100 oder -11,9%).

Von den insgesamt 2.088 Vorgemerkten haben 800, also über 38 Prozent, wieder eine konkrete Einstellungszusage für die kommenden Monate. „In absoluten Zahlen stieg die Arbeitslosigkeit am stärksten in den Verkehrsberufen (+6 oder 6,8 Prozent), ein erwähnenswerter Rückgang war in den Metall/Elektro- (-29 oder -13,9 Prozent), Hilfs- (-25 oder -7,4 Prozent), Fremdenverkehrs- (-22 oder -11,5 Prozent) sowie Handelsberufen (-21 oder -10,9 Prozent) zu verzeichnen“, berichtet der Geschäftsstellenleiter des AMS Gmünd, Gerhard Ableidinger. Die geschätzte Arbeitslosenquote liegt in Gmünd mit 13,5 Prozent über dem NÖ-Durchschnitt von 10,8 Prozent.

Im vergangenen Monat wurden im Bezirk Gmünd 254 Jobsuchende neu arbeitslos, um 8 oder 3,1 Prozent weniger als im Februar 2016. In 477 Fällen (+9 oder 1,9 Prozent) konnte die Vormerkung wiederum beendet werden. Davon konnten 227 Personen mit direkter oder indirekter Unterstützung des AMS wieder eine Beschäftigung aufnehmen, 114 sind in eine Schulung eingetreten und 136 sind aus anderen Gründen (Pension, Krankenstand, Meldeversäumnis, Auslandsaufenthalt, Wochenhilfe, etc.) aus der Vormerkung ausgeschieden.

* Stellenangebot leicht rückläufig:
Mit Ende Februar waren 142 offene Stellen (davon 48 sofort verfügbar) beim AMS Gmünd gemeldet. Gegenüber dem Vergleichszeitpunkt des Vorjahres bedeutet dies ein Minus von 10 Stellen (6,6 Prozent). Im abgelaufenen Monat wurden 95 Stellen vom AMS Gmünd geworben und gleichzeitig 41 Stellen mit geeigneten Arbeitskräften besetzt. Die Dauer bis der Besetzung der gemeldeten Stelle betrug im Durchschnitt 15 Tage.

* Frauen – Hochwertige Qualifizierung und Hilfe beim Wiedereinstieg nach der Babypause:
Mit Blickrichtung internationaler Tag der Frau am 8. März 2017 verweist das AMS Gmünd auf interessante Angebote für Frauen, die das ganze Jahr hindurch in Anspruch genommen werden können. In Zeiten hohen Konkurrenzdrucks am Arbeitsmarkt laufen vor allem Frauen, die familiär bedingt eine Erwerbspause einlegen mussten, oder nur eine geringe Ausbildung vorweisen können, Gefahr, langzeitarbeitslos zu werden.

Das AMS steuert hier mit hochwertigen und maßgeschneiderten Qualifizierungs- und Unterstützungsangeboten gegen. Unter anderem mit dem Programm „Handwerk und Technik“ (FiT), Facharbeiterinnen-Intensivausbildungen in den Ausbildungszentren Sigmundsherberg, Zistersdorf, Wiener Neustadt und im Technikcenter in St. Pölten sowie mit einem regional abrufbaren umfangreichen Schulungsangebot. Für Frauen mit verschiedensten Problemstellungen wurde in Niederösterreich in den Frauenberufszentren ein fast flächendeckendes Netz mit maßgeschneiderten Angeboten eingerichtet.

Ein wesentlicher Indikator für die Beurteilung, wie ernsthaft und nachhaltig das AMS Frauenförderung bei seinen arbeitsmarktpolitischen Aktivitäten betreibt, ist der Anteil am Förderbudget, für Frauen. Das Ziel für das Jahr 2016 in NÖ lautete, 51 Prozent des Budgets für aktive Arb