Gmünd: Die Arbeitslosigkeit ist auch im Laufe des Monats Juni nochmals zurückgegangen.

„Ende Juni waren beim AMS Gmünd 956 Personen arbeitslos gemeldet, um 54 (oder 5,3 Prozent) weniger als im Vormonat und um 124 (oder 11,5 Prozent) weniger als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres“, so AMS-Geschäftsstellenleiter Gerhard Ableidinger. Dies bedeutet nö-weit den größten prozentuellen Rückgang innerhalb eines Jahres. Die in diesem Indikator nicht enthaltene Zahl der Arbeitslosen in Schulungen des AMS ist im Vergleich zum Vorjahr um 50 (oder 19,4 Prozent) auf insgesamt 208 deutlich zurückgegangen. Somit waren Ende Juni in Summe 1.164 Personen beim AMS Gmünd vorgemerkt (Ende Juni 2018: 1.338 Personen). Innerhalb von drei Jahren ist die Zahl der vorgemerkten Personen inkl. SchulungsteilnehmerInnen sogar um fast 500 Personen!! zurückgegangen.

„Das AMS Gmünd nützt die noch immer große Arbeitskräftenachfrage, um unsere jugendlichen KundInnen schnell auf einen Arbeitsplatz zu vermitteln. So ist es gelungen, gemeinsam mit dem Land NÖ, mit Hilfe der Ausbildungsgarantie die Zahl der arbeitslosen Jugendlichen gegenüber dem Vorjahr deutlich zu reduzieren“, berichtet AMS-Geschäftsstellenleiter Gerhard Ableidinger. „Mit insgesamt 72 sind Ende Juni um 23 (od. –24,2 Prozent) weniger Personen im Alter bis 25 Jahre vorgemerkt als vor einem Jahr“, so Ableidinger.
Die Altersarbeitslosigkeit blieb gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres konstant (+0,2 Prozent). Vom Rückgang der Arbeitslosigkeit haben Frauen (-7,0 Prozent) weniger profitiert als die Männer (-15,6 Prozent).

„Der größte Rückgang der Arbeitslosigkeit konnte in den Bau- (-25 oder -32,5 Prozent), Gesundheits- (-18 oder -31,6 Prozent), Büro- (-17 oder -15,6 Prozent) sowie Metall/Elektroberufen (-17 oder -17,7 Prozent) verzeichnet werden“, berichtet der Geschäftsstellenleiter des AMS Gmünd, Gerhard Ableidinger. Ein Anstieg ist in den Handelsberufen (+12 oder +11,7 Prozent) festzustellen. Von den insgesamt 956 Vorgemerkten haben 61, also knapp über sechs Prozent, wieder eine konkrete Einstellungszusage für die kommenden Monate.

„Mit der nach wie vor günstigen Arbeitsmarktentwicklung im Rücken und unterstützt vom AMS Gmünd gelang es auch im Juni, KundInnen, die schon lange arbeitslos sind, wieder in den Ar-beitsmarkt zu integrieren. Das AMS Gmünd konnte die Zahl der Langzeitarbeitslosen im Vergleich zum Vorjahr um 121 oder –37,0 Prozent senken“, berichtet AMS-Chef Gerhard Ableidinger.

Die geschätzte Arbeitslosenquote liegt in Gmünd mit 6,2 Prozent (-0,8 PP) unter dem NÖ-Durchschnitt von 6,5 Prozent (-0,3 PP).
Im vergangenen Monat wurden im Bezirk Gmünd 185 Jobsuchende neu arbeitslos, um fünf oder 2,6 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. In 261 Fällen (+9 oder +3,6 Prozent) konnte die Vormerkung wiederum beendet werden. Davon konnten 119 Personen mit direkter oder indirekter Unterstützung des AMS wieder eine Beschäftigung aufnehmen, 41 sind in eine Schulung eingetreten und 101 sind aus anderen Gründen (Pension, Krankenstand, Meldeversäumnis, Auslandsaufenthalt, Wochenhilfe, etc.) aus der Vormerkung ausgeschieden.

Stellenmarkt weiterhin auf hohem Niveau: „Die positive Entwicklung am Stellen-markt setzt sich auch zur Jahreshälfte weiter fort“, freut sich AMS-Chef Ableidinger. Mit Ende Juni waren 198 offene Stellen beim AMS Gmünd gemeldet. Gegenüber dem Vergleichszeitpunkt des Vorjahres bedeutet dies ein Plus von 19 Stellen (oder 10,6 Prozent). Im abgelaufenen Monat wurden 81 Stellen vom AMS Gmünd geworben und gleichzeitig 100 Stellen mit geeigneten Arbeitskräften besetzt.

Frauen: Hochwertige Qualifizierung und Hilfe beim Wiedereinstieg nach der Babypause
Mit Blickrichtung Wiedereinstieg nach der Babypause verweist das AMS NÖ auf interessante Angebote für Frauen, die das ganze Jahr hindurch in Anspruch genommen werden können. In Zeiten hohen Konkurrenzdrucks am Arbeitsmarkt laufen vor allem Frauen, die familiär bedingt eine Erwerbspause einlegen mussten, oder nur eine geringe Ausbildung vorweisen können, Gefahr, langzeitarbeitslos zu werden. Das AMS NÖ steuert hier mit hochwertigen und maßgeschneiderten Qualifizierungs- und Unterstützungsangeboten gegen. Unter anderem mit dem Programm „Handwerk und Technik“ (FiT), Facharbeiterinnen-Intensivausbildungen in den Ausbildungszentren Sigmundsherberg, Zistersdorf, Wiener Neustadt und im Technikcenter in St. Pölten sowie mit einem regional abrufbaren umfangreichen Schulungsangebot. Für Frauen mit verschiedensten Problemstellungen wurde in Niederösterreich in den Frauenberufszentren ein fast flächendeckendes Netz mit maßgeschneiderten Angeboten eingerichtet.

Informationen: Gerhard Ableidinger, Geschäftsstellenleiter, Arbeitsmarktservice Gmünd, Bahnhofstraße 33, 3950 Gmünd, www.ams.at