Schrems: Am 22.01.2018 um 06:37 Uhr erstattete ein 44-Jähriger aus der Bahnstrasse in Schrems telefonisch bei der Polizei Anzeige über eine starke Rauchentwicklung in seiner Wohnung. In weiterer Folge verständigte er über Notruf 122 die Feuerwehr.

Beim Eintreffen der Streife Gmünd Sektor 2 wurde starke Rauchentwicklung in Folge eines Kaminbrands festgestellt. Der Brand hatte sich im Bereich der Zwischendecke zum Obergeschoß aufgrund eines Hitzestaus bereits ausgebreitet.

Die Feuerwehr Schrems führte mit 10 Mann und 2 Fahrzeugen gemeinsam mit einem Rauchfangkehrermeister die Löscharbeiten durch.

Die Hausbewohner, zwei Frauen, ein vierjähriges Mädchen und ein siebenjähriger und ein zwöfjähriger Bub erlitten im Zuge des Brandereignisses durch eine Rauchgasvergiftung Verletzungen unbestimmten Grades und wurden nach Erstbehandlung durch den Notarzt mit zwei Rettungsautos in das Landesklinikum Zwettl eingeliefert.

* Brandursachenermittlung:
Der Bezirksbrandermittler führte am 22.01.2018 in der Zeit von 07:15 bis 09:15 Uhr die Brandursachenermittlung beim gegenständlichen Brandereignis durch.

Der Brandausbruchsbereich konnte in einem Lagerraum, durch welchen der Kamin der Heizungsanlage verläuft insbesondere im Bereich der Decke eingegrenzt werden.

Aufgrund der vorgefunden Brandspuren und den subjektiven Ermittlungen, kann mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit als Brandursache ein Kaminbrand und in weiterer Folge die Initiierung der Zündung im Bereich der Zwischendecke durch einen Hitzestau angenommen werden.

Höhe des Sachschadens ist derzeit unbekannt und ist jedoch durch eine Versicherung gedeckt.

Die Bahnstraße (LH66) war aufgrund des Feuerwehreinsatzes in der Zeit von 06:40 bis 09:15 Uhr nur einspurig befahrbar. Es kam jedoch zu keinen größeren Verkehrsbehinderungen.

Informationen:
Manfred Huber, BezInsp
Bezirkspolizeikommando Gmünd