Langegg: Rund 220 junge Christen aus dem nördlichen Waldviertel nahmen am Freitag an der „Nacht des Feuers“ in Langegg bei Schrems teil.

Es wurden Feuer entzündet, viel gebastelt, gespielt und Wissen rund um die Firmung vermittelt. Der feierliche Gottesdienst mit rhythmischen Liedern und Anbetung in der neu renovierten Kirche Langegg war für viele Firmlinge beeindruckender Höhepunkt. Die Flamme gilt als Symbol des Heiligen Geistes, um dessen Kraft besonders gebetet wurde.

Heiliger Geist stärkt: Die „Nacht des Feuers“ sowie die Firmvorbereitungen generell zielen darauf ab, die Jugendlichen als mündige Christen mit der Kraft des Heiligen Geistes für ihre anstehenden Lebensentscheidungen zu stärken. Beispiele solcher weitreichenden Entscheidungen sind die Wahl der Ausbildung, des Berufes und des Partners.


Die Gaben des Heiligen Geistes wie Weisheit, Einsicht, Rat, Erkenntnis, Stärke, Frömmigkeit und Gottesfurcht sollen jenen zuteilwerden, die dieses Sakrament empfangen. Deshalb ist die Firmung nicht bloße rituelle Handlung, sondern zeugt von der wirklichen Gegenwart Gottes. Durch die Firmung soll der jeweilige Firmling die Gaben des Heiligen Geistes in seinem Leben entfalten und so seinen Glauben mit Feuer leben. „In der Taufe ist in euren Herzen eine Flamme entzündet worden. Durch die Firmung habt ihr die Chance, diese Flamme zu einem richtigen Feuer für Jesus Christus zu machen. Habt keine Angst, euer Leben mit Gott zu gestalten, sondern vertraut ihm voll und ganz!“, appellierte Pfarrer Christoph Weiss an die Jugendlichen.

Breites Angebot an Firmlinge: Zusätzlich zur „Nacht des Feuers“ bieten Pfarren und andere Gemeinschaften Firmvorbereitungen an. Speziell in den Pfarren gibt es eine breite Palette an Angeboten: Firmwochenenden, Paten-Tage, Wallfahrten und Jugendgottesdienste sind nur einige Aktionen, die die Jugendlichen zusätzlich auf die Firmung einstimmen. „Sich firmen zu lassen, ist für Jugendliche eine wegweisende Entscheidung. Denn die Firmung ist ein bewusstes und eigenverantwortliches ‚Ja‘ zum Glauben“, betont Ilse Kappelmüller, Firmverantwortliche der Diözese Sankt Pölten, abschließend.
Insgesamt empfangen rund um Pfingsten gut 4800 Jugendliche in der Diözese Sankt Pölten das Sakrament der Firmung.

Im Bild von links: David Baumgartner aus Sankt Martin, Lukas Edelsbrunner aus Karlstift, Fabian Thomas aus Harmanschlag, Karola Allram aus Sankt Martin, Maximilian Decker aus Harmannschlag

Informationen-Fotos: Jakob Herburger, BA, Referent für Pressearbeit, Referat für Kommunikation, Klostergasse 15, 3100 Sankt Pölten, http://www.dsp.at