Gmünd-Schrems: Schritt für Schritt zum Radbasisnetz in der Kleinregion Waldviertler StadtLand

Kleinregion Waldviertler StadtLand: Sechs Gemeinden der Kleinregion Waldviertler StadtLand rund um Gmünd und Schrems haben sich dem Ziel verschrieben, den Anteil des Radverkehrs zukünftig zu erhöhen. Die Erstellung des „Radbasisnetzes“ ist ein wichtiger Schritt dorthin. Finanziert werden die ersten Planungsschritte durch das Land NÖ.

Nach der Auftragsvergabe der Grobplanungsarbeiten für ein gemeindeübergreifendes Radwegenetz an das Ingenieurbüro KPP-consulting und der Auftaktveranstaltung im Jänner wurden nun bereits in allen beteiligten Gemeinden erste Befahrungen und Vor-Ort-Gespräche absolviert. Bei diesen Gemeindeterminen zeigte sich für das Planerteam, dass es in allen sechs beteiligten Gemeinden (Gmünd, Großdietmanns, Hoheneich, Kirchberg am Walde, Schrems und Waldenstein) bereits sehr konkrete Vorstellungen über die erforderlichen Investitionen gibt.

Konkret wurden mögliche Trassenverläufe, Lückenschlüsse innerhalb der Katastralgemeinden oder fehlende Verbindungsstücke zu den Nachbargemeinden begutachtet. Auch die Anbindung an den öffentlichen Verkehr (Bahnhöfe, Busbahnhöfe) und die Erschließung von bestehenden und zukünftigen Siedlungsgebieten soll bei der Planung berücksichtigt werden. Ebenso ist die Vorplanung für einen sogenannten „Radschnellweg“ zwischen Gmünd und Schrems Projektbestandteil. Erste Kostenschätzungen der projektierten Vorhaben werden einen Überblick über die zukünftigen Investitionen ermöglichen.

In der Gesprächsrunde mit den Gemeinden hat sich gezeigt, dass die Motivation der zuständigen Gemeindevertreter sehr hoch ist. Die Umsetzbarkeit einzelner Projekte ist allerdings auch stark von externen Faktoren abhängig, wie z.B. der gegebenen Topografie (Steigungen, Bäche und Flüsse) oder dem Vorhandensein von ausreichend Platz entlang bestehender Straßen.

Bgm. Karl Harrer (Stadtgemeinde Schrems) etwa ist dennoch überzeugt: „Der Ausbau der Radwege in unserer Region ist ein Gebot der Zukunft! Jetzt müssen die Weichen für das große Potential des Radverkehrs der kommenden Jahre gestellt werden.“ Seit Anfang November 2020 sind die neuen Radweg-Förderrichtlinien des Landes Niederösterreich in Kraft. Diese sollen den Gemeinden die Umsetzung der erforderlichen Investitionen finanziell erleichtern.
Die Grobplanungen für das Radbasisnetz in der Kleinregion Waldviertler StadtLand sollen noch in der ersten Jahreshälfte abgeschlossen werden. Das Projekt wird vom Ingenieurbüro KPP-consulting und der NÖ.Regional begleitet und vom Land NÖ finanziert.

Foto_1: Planungsgespräch in Großdietmanns (v.l.nr. Armin Kubat (KPP), Bgm. Erhart Weissenböck, Thomas Traxler (KPP), Vbgm. Christoph Jindra, GR Reinhard Koppensteiner, Elisabeth Wachter (NÖ.Regional)) Copyright: Markgemeinde Großdietmanns

Foto_2: Planungsgespräch in Gmünd (v.l.nr. Thomas Traxler (KPP), Armin Kubat (KPP), Elisabeth Wachter (NÖ.Regional), STR Johannes Seidl, Stadtbaudirektor Michael Prinz) Copyright: Elisabeth Wachter/NÖ.Regional

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