Gmünd: Der Arbeitsmarkt im Bezirk Gmünd ist in Bewegung: 1.835 Personen fanden von Jänner bis Juli eine neue Stelle.

Darüber hinaus ist die Situation immer noch relativ günstig. Zum einen hält der Beschäftigtenanstieg weiter an, zum anderen ist der Rückgang der Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vorjahr nach wie vor spürbar, wenngleich er sich verlangsamt hat und Ende Juli nur mehr ein Minus von 7,6 Prozent aufweist. „Mit 978 arbeitslos vorgemerkten Personen Ende Juli sinkt die Arbeitslosigkeit nunmehr das 36. Monat in Folge. Konkret waren gegenüber Juli 2018 um 80 weniger auf Jobsuche“, sagt AMS-Geschäftsstellenleiter Gerhard Ableidinger.

Vom Rückgang der Arbeitslosigkeit haben Männer mit -9,5 Prozent mehr profitiert als die Frauen (-5,5 Prozent). Die in diesem Indikator nicht enthaltene Zahl der Arbeitslosen in Schulungen des AMS ist im Vergleich zum Vorjahr um 37 (oder 15,2 Prozent) auf insgesamt 206 deutlich zurückgegangen. Somit waren Ende Juli in Summe 1.184 Personen beim AMS Gmünd vorgemerkt (Ende Juli 2018: 1.301 Personen).
Erfreulich ist, dass die Jugendarbeitslosigkeit um fast ein Viertel deutlich gesenkt werden konnte. Hingegen blieb die Altersarbeitslosigkeit gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres konstant (+0,7 Prozent). Mittlerweile sind bereits 45 Prozent der Vorgemerkten der Generation 50+ zuzuzählen.

„Der größte Rückgang der Arbeitslosigkeit konnte in den Bau- (-15 oder -21,1 Prozent), Hilfs- (-11 oder -5,9 Prozent) sowie Gesundheitsberufen (-10 oder -20,4 Prozent) verzeichnet werden“, berichtet der Geschäftsstellenleiter des AMS Gmünd, Gerhard Ableidinger. Ein leichter Anstieg ist in den Handels- (+8 oder +7,6 Prozent) sowie Büroberufen (+5 oder +4,7 Prozent) festzustellen. Von den insgesamt 978 Vorgemerkten haben 86, also knapp neun Prozent, wieder eine konkrete Einstellungszusage für die kommenden Monate.
„Trotz oder gerade wegen des schwächeren Wirtschaftswachstums sind die Vermittlungsaktivitäten des AMS das Um und Auf: So konnten die BeraterInnen des AMS Gmünd den KundInnen im ersten Halbjahr über 4.000 Vermittlungsvorschläge anbieten und so viele neue Zugangschancen zum Arbeitsmarkt eröffnen“, berichtet Gerhard Ableidinger.

Mit der nach wie vor günstigen Arbeitsmarktentwicklung im Rücken und unterstützt vom AMS Gmünd gelang es auch im Juli, KundInnen, die schon lange arbeitslos sind, wieder in den Arbeits-markt zu integrieren. Das AMS Gmünd konnte die Zahl der Langzeitarbeitslosen im Vergleich zum Vorjahr um 102 oder –33,6 Prozent deutlich senken.

Die geschätzte Arbeitslosenquote liegt in Gmünd mit 6,3 Prozent (-0,5 PP) unter dem NÖ-Durchschnitt von 6,7 Prozent (-0,3 PP).
Im vergangenen Monat wurden im Bezirk Gmünd 245 Jobsuchende neu arbeitslos, um 23 oder 10,4 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. In 268 Fällen (-13 oder -4,6 Prozent) konnte die Vormerkung wiederum beendet werden. Davon konnten 110 Personen mit direkter oder indirekter Unterstützung des AMS wieder eine Beschäftigung aufnehmen, 42 sind in eine Schulung eingetreten und 116 sind aus anderen Gründen (Pension, Krankenstand, Meldeversäumnis, Auslandsaufenthalt, Wochenhilfe, etc.) aus der Vormerkung ausgeschieden.
Stellenmarkt weiterhin auf hohem Niveau
„Die positive Entwicklung am Stellenmarkt setzt sich auch zu Beginn der 2. Jahreshälfte weiter fort“, freut sich AMS-Chef Ableidinger. Mit Ende Juli waren 147 offene Stellen beim AMS Gmünd gemeldet. Gegenüber dem Vergleichszeitpunkt des Vorjahres bedeutet dies ein Plus von 12 Stellen (oder 8,9 Prozent). Im abgelaufenen Monat wurden 109 Stellen vom AMS Gmünd geworben und gleichzeitig 136 Stellen mit geeigneten Arbeitskräften besetzt.

Informationen: Gerhard Ableidinger, Geschäftsstellenleiter, Arbeitsmarktservice Gmünd, Bahnhofstraße 33, 3950 Gmünd, T +43 50 904 340, www.ams.at