Litschau: Am 06.02.2018 zeigte ein Jagdausübungsberechtigter der Eigenjagd in Rottal bei der Polizei an, dass in der Forststraße Lerchenfeld, im Wald, bei der Wildschweinkirrung „Am Spitz“ ein Wildschwein durch einen Wilderer mittels Schusswaffe erlegt und abtransportiert worden sein dürfte.

Eine bereits durchgeführte Nachsuche am 05.02.2018 mittels Hund und weiteren Jägern verlief negativ. Da keine Blutspuren (Schweiß) zur Kirrung und von der Kirrung wegführten kann angenommen werden, dass das Tier, vermutlich ein junges Wildschwein, vom Täter dort erlegt und anschließend abtransportiert wurde.

Am Tatort wurden Blutspritzer (Schweiß) und Fellreste (Wolle) vorgefunden. Auf Grund der Spurenlage vom Kugelriss kann angenommen werden, dass der Schuss wahrscheinlich nicht von dem dort befindlichen Hochstand abgegeben worden sein dürfte, sondern vom Forstweg aus.

Die Tat dürfte zwischen 04.02.2018, 19:00 Uhr und 05.02.2018, 06:00 Uhr ausgeführt worden sein. Schaden: Etwa 15 Euro.

Informationen:
Manfred Huber, BezInsp
Bezirkspolizeikommando Gmünd