Eggenburg: Eine Untersuchung des Naturschutzbund NÖ ergab, dass die Felsrasen in Stoitzendorf zu den artenreichsten, aber auch zu den bedrohtesten Lebensräumen der Region zählen.

Mit der Unterstützung von „Blühendes Österreich“ will der Verein das wertvolle Gebiet durch Pflegemaßnahmen erhalten. Ein erster Pflegeeinsatz in diesem Jahr fand bereits statt.

16 freiwillige MithelferInnen pflegten gemeinsam mit dem Naturschutzbund NÖ bei kaltem und windigem Wetter die Felsrasen in Stoitzendorf. Sie entfernten zahlreiche Sträucher und mähten die einst beweideten, inzwischen aber seit vielen Jahren nicht mehr bewirtschafteten Trockenrasen.

Bewirtschaftung ist wichtig, um den Lebensraum der besonderen und seltenen Pflanzen- und Tierwelt bestmöglich zu erhalten. Dazu gehören in Stoitzendorf zum Beispiel die Große Kuhschelle oder der Böhmische Gelbstern. Beide standen in voller Blüte. Die Erhaltung dieser Trockenrasen rund um die Hüterhütte als
Lebensraum einer vielfältigen Pflanzen- und Tierwelt ist dem Naturschutzbund NÖ ein großes Anliegen.

„In erster Linie schützen wir vom Aussterben bedrohte Arten. Gleichzeitig ermöglichen und sichern wir aber auch den Menschen und der Generation von morgen besondere Naturerlebnisse und Erholungsräume, deren positive Auswirkung auf unsere Gesundheit erwiesen ist. Dies gelingt uns nur gemeinsam mit den Weinbauern, die im Umfeld ihre Weingärten bewirtschaften und den Jägern“, sagt Margit Gross, Geschäftsführerin des Naturschutzbund NÖ.

Informationen-Foto: Mag. Peter Lengauer, Öffentlichkeitsarbeit, Naturschutzbund NÖ, Mariannengasse 32/2/16, 1090 Wien, www.noe-naturschutzbund.at