Krems: Kurz nach 23:00 Uhr kam es am 27.04.2017 aus ungeklärter Ursache in einem Kremser Pflegeheim zu einem Brandausbruch. Die automatische Brandmeldeanlage meldete den Brand in der Bezirksalarmzentrale Krems. Die Feuerwache Stein wurde zu dem Brandverdacht alarmiert.

Währenddessen erkundete das diensthabende Pflegepersonal die Lage und erkannte eine dichte Verrauchung im Erdgeschoss des Pflegeheims. Geistesgegenwärtig informierte das Personal über Notruf 122 die Feuerwehr über die kritische Lage und begann die Brandbekämpfung mittels Feuerlöschern.

Aufgrund des Notrufes erhöhte der Disponent auf Alarmstufe B3 und es wurden zusätzlich die Feuerwachen Egelsee und Hauptwache der Feuerwehr Krems sowie die Betriebsfeuerwehr Voest Alpine alarmiert.

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr legten eine Löschleitung und gingen zur Brandbekämpfung unter Verwendung von Atemschutzgeräten vor. Aufgrund der perfekten ersten Löschhilfe durch das Personal war der Brand stark eingedämmt. Mittels der Wärmebildkamera wurde der Brandherd gezielt aufgespürt und rasch war der Brand gelöscht. Mittels Druckbelüftungsgeräten wurde der Gebäudeabschnitt entraucht. Anschließend wurden sämtliche Bereiche sowie die Lüftungsanlage kontrolliert.

Der Rettungsdienst versorgte eine der Ersthelferinnen und blieb vorerst in Bereitstellung vor Ort.

Anhand der Brandspuren konnte die Brisanz der Lage im Rahmen der Nachkontrolle untermauert werden, eine sprunghafte Brandausbreitung wurde durch das rasche Eingreifen knapp verhindert. Kommandant Gerhard Urschler: „Das Pflegepersonal handelte vorbildlich.“

45 Minuten nach der ersten Alarmierung konnte der Einsatz beendet werden und alle 63 Einsatzkräfte rückten in die Feuerwehrhäuser ein und stellten die Einsatzbereitschaft wieder her.

Informationen: LM Alfred Dunshirn, SBÖA, Freiwillige Feuerwehr Krems, Fotos: FF Krems / M. Wimmer, www.feuerwehr-krems.at