Grafenegg: Das Concertgebouworkest aus Amsterdam läutet am kommenden Donnerstag, 5. September, das letzte Festivalwochenende von Grafenegg ein.

Unter der Leitung von Tugan Sokhiev spielt es gemeinsam mit Tabea Zimmermann Bartóks Konzert für Viola und Orchester. Außerdem stehen Tschaikowskis Symphonie Nr. 1 «Winterträume» und Brahms‘ Variationen über ein Thema von Joseph Haydn op. 56a auf dem Programm.
Das Freitagskonzert am Abend bestreitet das Tonkünstler-Orchester mit Stefan Dohr, Solohornist der Berliner Philharmoniker, unter dem Dirigat von Gustavo Gimeno. Sie spielen Verdis Ballettmusik aus der Oper «Macbeth», das Hornkonzert Nr. 1 und «Till Eulenspiegels lustige Streiche» von Richard Strauss sowie Bartóks Konzertsuite «Der wunderbare Mandarin».

Am Samstag dirigiert Philippe Herreweghe das Orchestre des Champs-Élysées in Grafenegg. Brahms‘ Konzert für Violine, Violoncello und Orchester in a-Moll interpretiert er mit Carolin Widmann und Christian Poltéra, der den Solopart am Cello anstelle von Marie-Elisabeth Hecker übernimmt.
Seinen hochkarätigen Abschluss erlebt das Festival am Sonntag, 8. September. Bei der intimen Matinee spielen Rudolf Buchbinder und Gautier Capuçon Kammermusik von Beethoven und Brahms für Klavier und Violincello, darunter Beethovens Zwölf Variationen über das Thema «Ein Mädchen oder Weibchen» aus der Oper «Die Zauberflöte» und Brahms‘ Sonate für Violoncello und Klavier Nr. 1.

Tabea Zimmermann Photo: Marco Borggreve

Die international gefragten Brüder Lucas und Arthur Jussen gestalten das sonntägliche Prélude im Schlosshof mit Klavierkompositionen für vier Hände. Sie spielen Werke von Mendelssohn Bartholdy, Schubert, Ravel und Say.

Am Abend kehrt der ehemaliger Tonkünstler-Chefdirigent Andrés Orozco-Estrada an den ausverkauften Wolkenturm zurück, wenn er mit den Wiener Philharmonikern unter anderem Antonín Dvořáks Symphonie «Aus der Neuen Welt» dirigiert und mit dem Geigenvirtuosen Leonidas Kavakos Korngolds Violinkonzert in D-Dur op. 35 präsentiert.

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