Krems: Historisches Kulturjuwel ist künftig für die Öffentlichkeit zugänglich

Zwei Jahre lang waren Restauratoren damit befasst, die sensationellen Wandmalereien in der gotischen Katharinenkapelle zu rekonstruieren. Die Kosten in Höhe von rund 700.000 Euro tragen Bund, Land und Stadt Krems.

„Die Gozzoburg ist ein unverwechselbares Baujuwel. Die frisch restaurierte Katharinenkapelle mit den sensationellen Fresken führt dies ein weiteres Mal ganz klar vor Augen“, sagt Bürgermeister Dr. Reinhard Resch. „Dieses unschätzbare kulturelle Erbe weiterhin zu pflegen und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, ist für uns Auftrag“, ergänzt er.

Höchste denkmalpflegerische Sorgfalt war das oberste Credo bei den rund zwei Jahre dauernden Restaurierungsarbeiten. Diese umfassten die Sanierung der Wandflächen und der Außenfassade sowie die Restaurierung und Rekonstruktion der gotischen Malereien. Säulen, Friese und Spitzbögen wurden saniert und zum Teil ergänzt. Bei den Arbeiten kamen immer neue sensationelle Fresken mit religiösen Darstellungen zum Vorschein.

Die Katharinenkapelle liegt im Osttrakt der Gozzoburg und stammt aus der Zeit um 1260. Vermutlich Ende des 17. Jahrhunderts wurde sie profaniert, später unterteilte man sie in zwei Wohngeschosse. Künftig wird sie in die öffentlichen Rundgänge durch die Gozzoburg miteinbezogen (Fixtermine von April bis Oktober jeweils Samstag, Sonn- und Feiertag, 14 Uhr). und als Schauplatz für Kulturveranstaltungen dienen. Die Gesamtkosten für die Restaurierung und Revitalisierung betragen rund 700.000 Euro, davorn übernimmt die Stadt 250.000 Euro.

Im Bild: Rundgang durch die Katharinenkapelle mit Mag. ChristophTinzl, DI Franz Beicht (beide Bundesdenkmalamt), Mag. Martin Grüneis (Land NÖ), Landeskonservator Dr. Hermann Fuchsberger), Bürgermeister Dr. Reinhard Resch, Landeshauptfrau Mag. Johanna Mikl-Leitner, Vizebürgermeister Erwin Krammer, Bereichsleiterin Doris Denk, Mag. Hannes Zimmermann (KIG), Kulturamtsleiter MMag. Gregor Kremser und Stephan Kail (Retter & Partner) (Projektkoordination). © Evi Weiß / Stadt Krems

Informationen: Ursula Altmann, Magistrat der Stadt Krems, www.krems.gv.at