Foto © Stephan Schmatz

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Bereits seit Ende des 14. Jahrhunderts besteht die Wallfahrtskirche in Maria Laach am Jauerling im Westen des Bezirkes Krems, ca. 8 km nördlich der Donau am Rande des fast 1.000 Meter hohen Jauerlings. Etwas jünger ist der etwas mehr als 1 km lange Kraftweg entlang religiöser und mystischer Plätze.

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Ausgangspunkt ist der Brunnen in der Ortsmitte. Gleich daneben gibt es einen kleinen Holzpavillon, der über den Wanderweg informiert. Tipp: Nehmen Sie sich im Holzpavillon einen Prospekt mit der Wegbeschreibung mit oder drucken Sie sich vorab zu Hause den Prospekt aus (Download hier), denn unterwegs gibt es leider keine Wegweiser!

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Erste Station ist der Baum, der zum Abladen negativer Energien und zum Stressabbau dient. Jetzt haben Sie bereits das langweiligste Stück des Weges hinter sich gebracht, denn von nun an treffen Sie alle fünf Minuten auf eine weitere Station.

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Das „Steinerne Tor“ erinnert an die keltischen Wurzeln der Region. Über dieses Tor betritt man jetzt den Wald (bitte nicht den breiten Weg entlang des Waldes weitergehen!)

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Die Kapelle liegt auf einer geomantischen Linie zwischen der Wallfahrtskirche und dem Stift Melk und stellt gleichzeitig den Gipfel des kleinen Hügels dar. Die daneben liegende Kaiserlinde ist die letzte von insgesamt drei Linden, die einst zur Erinnerung an einen Besuch des späteren Kaisers Franz Joseph gepflanzt wurden.

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Der Sternzeichenplatz stellt die 12 Tierkreiszeichen vor. Die Steine sollen bestimmte Eigenschwingungen aufweisen, die auf die jeweiligen Sternzeichen hinweisen.

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Das Yin-Yang, das asiatische Symbol des Gleichgewichts, muss man ja nicht mehr erklären, dafür muss man es im Herbst erst einmal von den Blättern befreien, um es sehen zu können.

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Das Kraftbankerl lädt zum Loslassen, Entspannen und Aufladen ein. Oberhalb des Kraftbankerls befindet sich etwas versteckt ein Holzkreuz.

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Kurz darauf folgt die Klangstation, ein Klangspiel mit hohlen Stämmen.

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Der Terrassenweg führt über Steinterrassen, die vor über hundert Jahren errichtet wurden. Keine Angst: Wenn Ihnen diese Terrassen zu abenteuerlich erscheinen können Sie wenige Schritte weiter gehen und gelangen zu einer Wiese. Wenn Sie dann linker Hand weitergehen gelangen Sie genauso zur nächsten Station.

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Die Pyramide ist dann die letzte Station im Wald und die vorletzte Station insgesamt.

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Die allerletzte Station ist dann schließlich die bekannte und weithin sichtbare Wallfahrtskirche…

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…mit dem spätgotischen Flügelaltar…

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…und dem berühmten Gnadenbild Maria sechs Finger.

Der Kraftweg ist übrigens einer von insgesamt über 20 Naturpark-Wanderrouten. Den Stempel für den Naturparke-Wanderpass erhalten Sie beim Gasthof Weiße Rose. Die Spendenbox befindet sich draußen, direkt neben dem Postkasten an der Hauptstraße!

Insgesamt ein leicht zu erwandernder Weg. Aufgrund der hohen Dichte an Stationen (maximal 10 Minuten zwischen den Stationen) ist der Weg kurzweilig und so besonders für Familien für Kinder zu empfehlen. Wenn Sie nicht an Erdstrahlen, Wasseradern, Sternzeichen etc. glauben ist es auch nicht schlimm – Kraft tanken wird bei dieser Wanderung jeder!

Der Weg ist ca. 1 km lang, wegen der vielen Stationen (und der latenten Gefahr, sich einmal kurz zu verlaufen) sollten sie trotzdem mindestens eineinhalb Stunden einplanen!

 

 

Weitere Wander- und Ausflugstipps finden Sie im Weblog unseres Autors Stephan Schmatz – www.schmatz.blog