Krems: LH Mikl-Leitner: „Absolventinnen und Absolventen haben an der IMC FH Krems beste Chancen am Arbeitsmarkt“

Die NÖ Landesregierung hat beschlossen, eine Sonderfinanzierung für den an der IMC Fachhochschule Krems ins Leben gerufenen Studiengang „Applied Chemistry“ zu übernehmen. „Mit dieser Maßnahme wird der Ausbildungs- und Wirtschaftsstandort Krems weiter attraktiviert und es werden höchst qualifizierte Arbeitsplätze in der Region geschaffen“, betont Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.

Die Etablierung dieses Studiengangs erfolgt in enger Vernetzung und Zusammenarbeit mit der Wirtschaft und Industrie, die dringend qualifizierte Fachkräfte benötigen.

FH-Geschäftsführerin Ulrike Prommer zum neuen Studiengang: „Es freut mich, dass wir unser Angebot an der IMC Fachhochschule Krems mit der Unterstützung des Landes Niederösterreich im Bereich Life Science ausbauen können. Das Anforderungsprofil des Bachelor Studiengangs Applied Chemistry entspricht den Bedürfnissen der chemischen Industrie mit einem Mix aus Theorie und praktischen Fähigkeiten. Der Studiengang wurde in enger Zusammenarbeit mit unseren Wirtschafts- und Industriepartnern entwickelt und bereitet unsere Studierenden mit einer state-of-the-art Ausbildung bestens auf den nationalen und internationalen Arbeitsmarkt vor.“

Aufgrund der hohen standortpolitischen Relevanz und den daraus folgenden ausgezeichneten Arbeitsmarktaussichten wird dieser englischsprachige Studiengang für insgesamt vier Jahre zu 100 Prozent durch das Land Niederösterreich finanziert. 80 Studierende werden so die Möglichkeit erhalten, ihr Studium in einer zukunftsweisenden und auch im internationalen Kontext attraktiven Kombination aus naturwissenschaftlichen und technischen Inhalten abzuschließen („Bachelor of Science in Engineering“).

„Die Industrie begrüßt den Studiengang Applied Chemistry an der FH Krems. Im MINT-Bereich entstehen bis 2020 österreichweit rund 40.000 neue Jobs. Die Fachhochschule Krems bietet eine praxisnahe und qualitativ hohe Ausbildung. Der neue Studiengang ermöglicht es den Unternehmen, diesen Bedarf an Fachkräften leichter zu decken“, so Thomas Salzer, Präsident der Industriellenvereinigung Niederösterreich (IV-NÖ) und Helmut Schwarzl, Vizepräsident und Bildungssprecher der IV-NÖ.

Die Absolventinnen und Absolventen werden sowohl über ein fundiertes chemisches und praktisch-angewandtes Wissen verfügen, als auch mit modernen computerunterstützten Arbeitsmethoden, Prozessanalysen und digitalen Verfahren (Industrie 4.0) vertraut sein.

Informationen-Foto: NÖ-Landespresse – Pfeiffer