Krems: Es gibt seit rund drei Jahren in Krems eine Foodcoop mit dem Namen „Krekoodel“.

www.krekoodel.at  bietet alle Informationen über die dort angebotenen Lebensmittel und wie es funktioniert.

Krekoodel befindet sich in den ehemaligen Räumlichkeiten der Schlosserei Braun am Kremser Pfarrplatz Nr. 5.

Krekoodel steht für „Kremser Kooperative für dezentrale Lebensmittelnetzwerke“.

Eine FoodCoop (Food Cooperative, zu Deutsch: Lebensmittelkooperative) ist der Zusammenschluss von Personen und Haushalten, die selbstorganisiert biologische Produkte direkt von lokalen Bauernhöfen, Gärtnereien, Imkereien etc. beziehen.

Der österreichweite Zusammenschluss foodcoops.at formuliert es so: „FoodCoops sind nicht gewinnorientierte, selbstverwaltete Gemeinschaften, die eine Infrastruktur zur Besorgung und Verteilung von fairen und nachhaltigen Produkten (hauptsächlich Lebensmittel) bieten. Alle Mitglieder einer FoodCoop müssen das Recht zur Mitbestimmung haben.“

Die Kremser Foodcoop hat derzeit etwa 50 Mitglieder und will weiter wachsen. Sie legt Wert auf regionale und biologisch angebaute Produkte. Die Entscheidungsprozesse laufen nach soziokratischen Kriterien ab, es gibt Arbeitskreise für Produkte, Finanzen, IT, den Lager/Auslieferungsraum und die Öffentlichkeitsarbeit. Die Mitglieder kommen aus allen Altersgruppen, von Studierenden bis PensionistInnen – gemeinsam ist ihnen das Anliegen der Ernährungssouveränität, der Unterstützung kleinräumiger biologischer Landwirtschaft und der massiven Verringerung des ökologischen Fußabdrucks durch kürzestmögliche Transportwege der Produkte. Die Foodcoop kooperiert auch mit CSA Kamptal, einem kleinen CSA-Betrieb in der Nähe.

Das Prinzip ist einfach: Mitglied werden, Mitgliedskonto per Überweisung auffüllen, den Wocheneinkauf im Web auf www.krekoodel.at bis Dienstag bestellen und ab Freitag Mittag abholen (im „Gewölbe“, dem Krekoodel-Lokal in der ehemaligen Schlosserei Braun am Pfarrplatz Krems). Alle Mitglieder arbeiten ehrenamtlich in einem oder mehreren von bislang sechs Arbeitskreisen mit und beteiligen sich an sogenannten „Speisereisen“ (da werden ProduzentInnen besucht).

Und was gibt es alles? An die 30 ProduzentInnen aus der Region bieten eine große Auswahl an Obst, Gemüse, Säften, Essig, Öl, Teigwaren, Brot und Gebäck, Mehl, Verjus, Wein, Tee, Kräutern, Honig, Fleisch, Wurst, Milch, Joghurt, Käse (alles von Kuh, Schaf und Ziege), Pilze, Eier, Nüsse, Samen & Saaten, Fermetiertes, Eingelegtes, Chutneys, Marmeladen, Pesti und vieles andere mehr.

Jeden ersten Samstag im Monat findet im nebenan gelegenen Pfarrcafé der Pfarre St. Veit von 10 bis 12 Uhr der Foodcoop-Stammtisch statt, wo sich Interessierte zwanglos informieren können und auch die Mitglieder untereinander regen Austausch halten.

So auch – bereits zum in Summe 23. Mal – am 05. Jänner 2019. – Das Pfarrcafé präsentiert sich übrigens seit Kurzem in neuem Gewand, mit schallschluckender Decke, neuer Beleuchtung und neuen Möbeln.

Besichtigungen und persönliche Informationsgespräche können aber jederzeit auch unter foodcoopkrems@riseup.net  bzw. telefonisch unter 0 664 / 14 54 255 vereinbart werden.

Im Bild von links: Vorstand Foodcoop Krekoodel im „Gewölbe“: Susanne Luf, Klaus Bergmaier, Andreas Egger, Alexandra Steiner (Obfrau)

Informationen-Foto: Krekoodel, www.krekoodel.at