Krems: Eltern vergeben Bestnoten an städtische Volksschulen und Mittelschule

Die Zufriedenheit der Eltern mit den fünf öffentlichen Kremser Volksschulen und der Mittelschule im Schulzentrum ist sehr hoch. Zu diesem Ergebnis kommt die erste Elternbefragung des Bildungsamtes.

„Fühlt sich Ihr Kind in der Schule wohl?“ So lautete eine zentrale Frage, mit der sich das städtische Bildungsamt an die Eltern gerichtet hatte. 98 Prozent der Volksschul-Eltern und 86 Prozent der Mittelschul-Eltern beantworteten sie mit ja. Die Eltern stellen auch den PädagogInnen ein gutes Zeugnis aus: Als größte Pluspunkte führten sie unter anderem das familiäre Klima, das „engagierte, nette Lehrer-Team“ und die individuelle Betreuung an.

„Dieses Ergebnis freut uns natürlich als Schulerhalter sehr, weil wir sehen, dass unsere öffentlichen Schulen exzellente Arbeit leisten“, sagt Bürgermeister Dr. Reinhard Resch. Bildungsstadträtin Sonja Hockauf-Bartaschek ergänzt: „Es ist aber auch ein Signal für die Zukunft: Kinder, die sich in der Schule wohlfühlen, lernen auch besser und mit größerem Erfolg.“

Volksschulen: Fast 40 Prozent Beteiligung
Von den 464 Kindern, die im vergangenen Schuljahr die Volksschule Egelsee, Hafnerplatz, Lerchenfeld, Rehberg oder Stein besucht hatten, haben 180 Eltern an der Befragung mitgemacht. Das entspricht einer Beteiligung von 39 Prozent. Neben der Zufriedenheit wurde unter anderem die Ausstattung der Schulen abgefragt. Volksschul-Eltern stellten den Turnsälen (68 Prozent) und Freiflächen (58 Prozent) ein gutes Zeugnis aus, auch wenn sie sich gleichzeitig noch mehr Spielmöglichkeiten im Freien und mehr Bewegung für ihre Kinder wünschten. Zufrieden zeigten sie sich auch mit der Nachmittagsbetreuung (75 Prozent), die an allen Standorten angeboten wird. Fast die Hälfte (46 Prozent) nahmen das Angebot in Anspruch.

Entscheidend für die Wahl der Schule ist für die meisten Familien der Standort möglichst nahe am Wohnort. Auch die Möglichkeit der Nachmittagsbetreuung und die Empfehlung durch Freunde und Bekannte spielten bei dieser Entscheidung eine große Rolle . Die meisten Kinder (88 Prozent) brauchen weniger als 15 Minuten für den Schulweg, fast die Hälfte kommt zu Fuß. Verbesserungsvorschläge gibt es für die Verkehrssituation im Nahbereich der Schulen.

Mittelschule im Schulzentrum: „Freundlich und einladend“
Die Beteiligung an der Elternbefragung an der Mittelschule Krems lag bei 27 Prozent (von 267 Schülerinnen und Schülern). Zwei Drittel der Eltern beschreiben die Bildungseinrichtung im Schulzentrum als „freundlichen und einladenden Ort“ und vergeben den „netten, tollen LehrerInnen“ durchwegs Bestnoten: Über die Hälfte sagten, dass ihre Kinder individuell und ihren Fähigkeiten entsprechend gefördert wurden. Überdurchschnittlich gute Noten gibt es für Ausstattung der Schule, wie Turnsaal, Schulbibliothek, Lichtverhältnisse und Schulmöblierung. Verbesserungsbedarf orten die Eltern unter anderem bei Sportangeboten.

Auch für die Mittelschule gilt: Der Standort spielte bei der Wahl der Schule eine entscheidende Rolle. Rund ein Drittel der Eltern folgten einer Empfehlung von Freunden und Bekannten. Die meisten Kinder kommen aus der näheren Umgebung (Schulweg kürzer als 15 Minuten). Fast zwei Drittel gelangen mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Schule.

Gute Noten für Bildungsamt
Schließlich hatten die Eltern auch die Möglichkeit, das Amt für Bildung zu beurteilen. Die große Mehrheit der Eltern (Volksschulen rund 70 Prozent, Mittelschule 60 Prozent) beurteilten Freundlichkeit, Service und Information sowie die Erreichbarkeit als sehr gut bis gut. Die Befragung wurde im Juni online durchgeführt und soll jährlich wiederholt werden.

Foto 1 und 2: Neues Sportangebot an der Mittelschule Krems: die Handballgruppe mit Handballprofi Gabor Hajdu.
Foto 3: Bewegung m Freien wird an der Volksschule Stein großgeschrieben.
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Ursula Altmann
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