Krems: Land NÖ, Stadt Krems und Anrainergemeinden investieren 7,3 Millionen Euro in verbesserten Hochwasserschutz. Das Hochwasser 2013 zeigte deutlich die Grenzen der Belastbarkeit des Schutzdammes am Kremsfluss auf:

Der so genannte „Theißer Damm“ drohte zu brechen und die Bereiche Lerchenfeld und die östlichen Anrainergemeinden zu überfluten. In Folge arbeiteten Vertreter der betroffenen Gemeinden und des Landes NÖ ein Projekt zur Verbesserung des Hochwasserschutzes in diesem Bereich aus. Knapp fünf Jahre nach dem Hochwasserereignis fiel der Spatenstich für die Umsetzung.

In der ersten Phase wird jener Bereich an den Stand der Technik angepasst, der 2013 am massivsten in Mitleidenschaft gezogen worden war, das ist der 7,8 Kilometer lange Abschnitt zwischen Kläranlage und Kraftwerk Theiß. Dies geschieht einerseits durch eine teilweise Anhöhung des Damms um bis zu 80 Zentimeten, und andererseits durch die Verbreiterung der Dammkrone auf 3,5 Meter. Zusätzlich wird unterhalb des Kraftwerks Theiß eine 200 Meter lange Überströmstrecke errichtet. Diese dient zur Abfederung des Überlastfalls.

Bürgermeister Dr. Reinhard Resch: „Die Stadt Krems ist seit jeher Vorreiter in Sachen Hochwasser-schutz. Das Hochwasser 2013 hat uns gezeigt, wie wichtig die Zusammenarbeit über die Gemeindegrenzen hinaus ist. Wenn es um die Sicherheit der Menschen in der Region geht, haben Investitionen in umfassende Schutzbauten höchste Priorität. “ Die Gesamtkosten von 7,3 Millionen Euro teilen sich Bund (3,6 Mio), Land NÖ (2,2 Mio) und die Gemeinden (1,5 Mio Euro). Die Fertigstellung ist Mitte nächsten Jahres geplant.

Informationen: Ursula Altmann-Uferer, Foto: NLK-Filzwieser