Langenlois: Am 05.04.2019 wird in der Rudolfstraße 1 im Arkadensaal um 19 Uhr die VESSELSKY // KÜHN CD präsentiert.

Beginn: 19 Uhr, Eintritt: Vorverkauf € 17,- / Abendkasse € 20,-
Vorverkauf im Büro KulturLangenlois, Rathausstraße 4, Tel. 02734-3450

wia waun:

„Skurril, berührend, komisch, philosophisch, melancholisch“. Diese Attribute des Debüts treffen auch auf die neue CD zu, die mit scheinbar spielerischer Leichtigkeit zwischen Waldviertler Dialekt und englischsprachigen Einsprengseln jongliert. Einmal mehr haben sich VESSELSKY // KÜHN neu erfunden und dabei selbst gefunden. Sie singt mit einer unnachahmlichen Leichtigkeit und einem Schmunzeln im Gesicht aus dem Tiefsten ihrer Seele und enthüllt, welche zwei von Grund auf gegensätzlichen Seelen in ihrer Brust schlummern, musikalisch auf ihren kongenialen Pianohänden getragen. Er sprechsingt mit brüchiger Stimme, die ihm in den Rezensionen zur Debüt-CD Vergleiche mit Ludwig Hirsch, Ernst Molden und Tom Waits einbrachten.

Irmie Vesselsky – Stimme & Piano
Wolfgang Kühn – Stimme
Fabian Hainzl – Drums & Soundscapes

„Skurril, berührend, komisch, philosophisch, melancholisch – in jedem Fall sehr eingängig zu hören. Die satten Klavier- und Streicherklänge gehen rein wie Honig, man wähnt sich im irischen Pub – wären da nicht diese schrägen Mundarttexte mit Anklängen an H. C. Artmann oder ein wenig an Tom Waits. Die volle Samtstimme der Singer/Songwriterin Irmie Vesselsky und die rauchige, fallweise abgründige Rezitation des Dialektpoeten Wolfgang Kühn ergeben jedenfalls eine überzeugende Klangkombination, die man sehr gerne mehrfach hört.“

(Beate Scholz / KunstStoff über das Debütalbum „wauns amoi so aufaungt“)

Seit Sommer 2015 arbeiten Irmie Vesselsky und Wolfgang Kühn an einem gemeinsamen Projekt. Die Singer / Songwriterin verlässt ihre englischsprachige Domäne und wagt sich in die Wildnis der (Waldviertler) Mundart, der bislang maximal sprechsingende Mundartpoet findet plötzlich Gefallen am Singen.

Vesselsky // Kühn ist jedenfalls ein außergewöhnliches Projekt. Mundartkünstler Wolfgang Kühn und Singer/Songwriter-Virtuosin Irmie Vesselsky gelingt es dabei, zwei völlig unterschiedliche musikalische Welten auf besondere Art zu verbinden. Kühns gesellschaftskritische Dialekttexte treffen auf Vesselskys kraftvollen Gesang, umrahmt von berührend arrangierten Klavier- und Streichersätzen.
(Julian Paschinger / ORF)

Im November 2016 erschien die hochgelobte Debüt-CD „wauns amoi so aufaungt“.

Zwei der eingängigsten Nummern auf dem Debütalbum waren die Songs „wöd ohne hengl“:

und „da neid is ka guada“:

„Hier dürfen englische Texte auf Waldviertler Mundart treffen, mitunter auch innerhalb eines Liedes, wie dem zum Nachdenken anregenden „The Refugee In Me“. Das Klavier spielt hier naheliegenderweise eine tragende Rolle, Orgel und Synths sind auch dabei. Wolfgang Kühn hört man hier richtig singen, seine Texte sind ohnehin von gleichbleibend hoher Qualität. Zum Gelingen beigetragen hat Sir Tralala, der das Werk umsichtig mitproduziert hat und auch Violine spielt. Das Ergebnis ist eine sehr feinfühlige Musik.“
(leiss, Concerto NR. 6, DEZEMBER 2016 / JÄNNER 2017)

Das Album wurde auch in Deutschland begeistert aufgenommen:

So sollte moderne Volksmusik sein! Das kleine Waldviertel oder die große Erde, beides gehört untrennbar zusammen, Heimatlosigkeit gibt es in einem selbst, und der Versuch, eine Heimat im eigenen Keller zu finden, wirkt wie ein aberwitziger Versuch, der in die Irre geht. Der Gesang wird begleitet von Piano, Orgel, Synthesizer, die Vesselsky spielt, dazu ergänzen Bass, Trompete und Violine und anderes mit zarten Ein- und Zwischenspielen, meist eher zurückhaltend, aber auch mal die Stimmung steigernd. Das Besondere dieses Albums ist dabei vor allem die Kontrastharmonie der so unterschiedlichen Stimmen und Gesangstechniken und der beiden Sprachen sowie eine tiefe, verträumte, auch mal albtraumhafte Poesie, die dem Leben in kritischer Liebe begegnet.“
(Michael A. Schmiedel, FOLKER)

Die gute Resonanz auf das Debüt hat Irmie Vesselsky und Wolfgang Kühn motiviert und inspiriert, ein zweites Album aufzunehmen, das zwölf Songs enthält. Unter anderem zu hören eine Hommage an den Herbst. Dieses jährlich wiederkehrende Gefühl – den Sommer noch in uns, doch da herbst schon draußen vor der Tür. Die Leichtigkeit des Seins weicht der Melancholie des Vergehens. summer leaves for autumn leafs.

Und ebenfalls am Album zu hören „thinking about gestern“ – VESSELSKY // KÜHN denken an früher, an die Cowboy & Indianer-Tage, als Wasserlacken noch am direkten Weg durchquert wurden, als der Wald der Kindheit noch keine verbaute Siedlung war.

Mehr Infos über VESSELSKY // KÜHN unter www.küve.com

Fotos: Eva Kern