Krems: In Anwesenheit von Vizebürgermeisterin Eva Hollerer erfolgte dieser tage die Eröffnung der sehenswerten Ausstellung „Wasserbilder & prophetische Warnungen“ in der Galerie Daliko in Egelsee (ehemaliges Feuerwehrhaus).

Die beiden Künstler Markus Krön und Wolfgang Glechner präsentieren dort neue Arbeiten. Ins Werk führte Galeristin Mag.a Dalia Blauensteiner ein, die die Ausstellung kuratiert und einen Katalog verfasst hat.

Seitens des NÖ Kulturforums, das die Ausstellung und die Galerie unterstützt, sprach Obmann Prof. Ewald Sacher. Die Grußworte der Stadt sprach Bildungsgemeinderat Mag. Klaus Bergmaier in Vertretung von Bürgermeister Dr. Reinhard Resch. Für den passenden musikalischen Rahmen sorgten ein Querflötenoktett unter der Leitung von Mag.a Astrid Fröhlich von der Musikschule Krems, dem ihre beiden Töchter sowie einige ihrer besten aktuellen und ehemaligen Schülerinnen angehörten.

Markus Krön wurde 1970 in Salzburg geboren. Studium an der Akademie der Bildenden Künste Wien, Diplom 1994. Von 1989 bis 2005 lebte Markus Krön in Wien, seitdem arbeitet und lebt er in Streitdorf im Weinviertel. Einzelausstellungen: 2015 „Atmen und Wolken“, kunst auf der festung, Salzburg „die letzten Baugründe“ 44QM, Galerie der Stadt Hartberg, Hartberg „schön ist es überall – Bilder von Straßen und Wolken“, Galerie Heike Curtze, Wien 2012 „seltsame Orte“, Einzelausstellung Galerie Unart, Villach 2010 „Die geliebte Landschaft“, Einzelausstellung Galerie Heike Curtze, Wien 2008 „Fussballplätze“ Vienna Stripe, Fensterflächen am Naschmarkt nach einem Konzept von museum in progress.

Die Bilder von Markus Krön zeigen die Kulturlandschaft des Alpenvorlandes. Im ersten Eindruck fällt ein beinahe realistischer Zugang auf, welcher die menschlichen Eingriffe in die Natur nicht nur zeigt, sondern oftmals zu einem prominenten Blickfang macht. Den Bildern haftet neben dem Naturalismus in der Landschaft und der Offensichtlichkeit der Konstruktion ein sehr intimer Blick an. Trotz der Nüchternheit und des kühlen Kolorits schafft Krön eine über das Beobachten hinausgehende Ebene, in der die Wesenszüge der Idylle immer wieder durchschimmern. Der nunmehrige Großstadtmensch Krön, der im Alpenvorland aufgewachsen ist, notiert aus der Gegenwart das früher Alltägliche, das keiner touristischenVerfälschung oder Behübschung bedarf. Er führt assoziative Ebenen zusammen und zeigt damit in seinen Bildern in all ihrer Gegenwärtigkeit die Sehnsucht nach einem harmonischen Moment im Gegensätzlichen. Sein Teil der Ausstellung sind technisch höchstklassige Wasserbilder.

1951 wurde Wolfgang Glechner in Ach an der Salzach (Oberösterreich) geboren, lebt seit 1990 als freischaffender Künstler in Wien. Als Kind einer Lehrerfamilie war ihm eine Laufbahn als Künstler keineswegs in die Wiege gelegt. Nach dem frühen Tod der Mutter 1966, bedurfte es langer Jahre des Mäanderns durch Universitäten und Brotberufe, bis seine eigentliche Berufung zum Künstler auch für ihn nicht mehr zu leugnen war. Mehrere Studienrichtungen (Biologie, Jura, Japanologie, Pädagogik – davon die meisten nicht abgeschlossen) – und etliche weiterer Jobs wie Buchhändler, Volksschullehrer, Bankettkellner und alleinerziehender Vater kann man als Umwege sehen – oder als nachträglich fruchtbaren Background für sein bildnerisches und nicht zuletzt auch sein schriftstellerisches Schaffen.

Glechners wichtigste Lehrer waren A. Paul Weber (Schretstaken bei Hamburg) und Helmut Huber (Salzburg). Seit 1984 ist Glechner vor allem in Österreich in zahlreichen Ausstellungen präsent und wird von einigen Galerien dauerhaft vertreten. Werke befinden sich in öffentlichen und privaten Sammlungen. Private und öffentliche Aufträge von Stadt Wien, Justizministerium, Galerie Wolfrum, Mautner-Markhofsches Kinderspital, Galerie Art House Bregenz, Donauuniversität, Galerie Mel Contemporary Wien, Galerie Lehner Wien/Linz, Altstadtgalerie Hall, Galerie 43 St. Veit an der Glan u.a. Seine Werke bezeichnet er als prophetische Warnungen.

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Die Ausstellung ist noch bis 7. August zu sehen. Aufgrund der aktuellen Covid-19-Schutzmaßnahmen ist die Anzahl der AusstellungsbesucherInnen limitiert. Es kann zu kurzen Wartezeiten kommen. Voranmeldungen sind unter 0676/6206412 möglich, aber nicht erforderlich. Das Tragen der vorgeschriebenen FFP2-Masken ist in den Ausstellungsräumen verpflichtend. Es gilt die 3-G-Regel.

Die Galerie Daliko ist jeweils von Dienstag bis Freitag von 15 bis 19 Uhr geöffnet und befindet sich in Krems-Egelsee in der Braunsdorferstraße 12 (altes Egelseer Feuerwehrhaus). Nähere Informationen www.galerie-daliko.com

https://www.glechner.net
http://www.kroen-markus.at

Foto: Vernissage in der Galerie Daliko (c) Hugo Kraft (frei verwendbar bei Angabe des Urhebers), v.l.n.r. Galerist Heinz Körner, Prof. Ewald Sacher, Vizebürgermeisterin Eva Hollerer, Künstler Markus Krön, Bildungsgemeinderat Mag. Klaus Bergmaier, Galeristin Mag.a Dalia Blauensteiner, Künstler Wolfgang Glechner

Mit besten Grüßen
Klub sozialdemokratischer Gemeinderätinnen und Gemeinderäte
der Stadt Krems an der Donau
Pressedienst
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