Krems: Die Weihnachtspackerl-Aktion der Katholischen Frauenbewegung der Diözese St. Pölten (kfb) will Herzen bewegen und ein Lächeln auf Gesichter zaubern. 3473 Packerl, an denen 1000 Stunden gewerkt wurde, werden diözesanweit an bedürftige und einsame Menschen geschenkt. Das ist ein neuer Rekord.

Die Geschenke werden etwa zu Frauen und Männer in den Justizanstalten Krems-Stein bzw. St. Pölten gebracht.

Die kfb der Diözese St. Pölten dankt Frauengruppen und Einzelspender/innen aus über 50 Pfarren, die sich an der Aktion beteiligten. In der Katholischen Frauenbewegung werde es sehr geschätzt, dass die Freude zu helfen ungebremst bleibt und immer wieder neue Pfarren bei der kfb-Geschenkeaktion mitarbeiten. Organisatorin und kfb-Diözesanreferentin Christine Plank: „Bedürftige und einsame Menschen erhalten ein Hoffnungszeichen, das ihnen sagt, dass jemand an sie denkt.“

Seit 1979 gibt es die Aktion mit folgendem Ziel: Menschen, die Weihnachten nicht mit ihren Familien verbringen können oder die keine Familie haben, sollen ein solches Packerl geschenkt bekommen. Hunderte Frauen, Männer und Kinder aus der ganzen Diözese helfen beim Einpacken, Verteilen und Überbringen. So werde die Aussage Jesu „Was ihr dem Geringsten getan habt, das habt Ihr mir getan“ hautnah Wirklichkeit. „Das sei gelebte Solidarität“, so Christine Plank.

Informationen-Fotos:
Mag. Wolfgang Zarl
Referat für Kommunikation
Diözese St. Pölten