Krems: Bürgermeister Resch ehrte besonders verdiente Kremserinnen / Ausstellung „Frauenplätze“ im Rathaus Krems. Den Weltfrauentag nahm die Stadt Krems zum Anlass, um die Kremserinnen ins Rampenlicht zu rücken: Die Ausstellung „Frauenplätze“ im Rathaus bildete den Rahmen für die Würdigung von vier Frauen, die sich in Krems in den Bereichen Kultur, Wirtschaft und Bildung verdient gemacht haben.

„Gleichberechtigung und Gleichstellung von Frauen sind noch immer nicht selbstverständlich. Auch bei uns gibt es immer noch eine Schieflage“, gestand Bürgermeister Dr. Reinhard Resch bei der Veranstaltung im Kremser Rathaus anlässlich des Weltfrauentages. „Wir haben in Krems viele Frauen, die Herausragendes leisten. Gleichzeitig sehen wir, dass wir nachhinken, wenn es darum geht, diese Leistungen und Verdienste angemessen zu würdigen“, so Resch. Die Auszeichnung von Persönlichkeiten, die sich in ihrem jeweiligen Wirkungsbereich besonders engagiert und viel für die Stadt bewegt haben, sei daher ein deutliches Signal. „Jetzt ist es an der Zeit, offiziell danke zu sagen und unseren Respekt sichtbar zu machen“, so der Stadtchef.

Adelheid de Durand-Maier leitet seit 25 Jahren das Steigenberger Avance Hotel, ein Aushängeschild für den Kremser Tourismus. Ihr überreichte Bürgermeister Dr. Reinhard Resch das Ehrenzeichen der Stadt Krems in Gold mit Lorbeer. Margit Werner hat vor 18 Jahren ihre Vision Wirklichkeit werden lassen und das Bühnenwirtshaus Salzstadl in Betrieb genommen. Für ihr Engagement im Kulturbereich wurde sie bereits mehrmals ausgezeichnet – unter anderem mit dem Ö1 Publikumspreis –, von der Stadt wurde sie nun ebenfalls mit der Ehrennadel in Gold mit Lorbeer bedacht.

Prof. Heidemarie Dobner, Vizepräsidentin und Intendantin von Globart, zeichnet für die Austragung der Globart-Academy in Krems verantwortlich. Ihre Leistungen im Bildungsbereich würdigte der Stadtchef mit dem Ehrenzeichen der Stadt Krems in Silber mit Lorbeer.

Erni Breith setzte sich 20 Jahre als ehrenamtliches Vorstandsmitglied der Kremser Kaufmannschaft für die Belange der Kremser Innenstadtkaufleute ein, von 2010 bis 2016 als Obfrau. Ihr verlieh der Stadtchef den Doppeladler der Stadt Krems in Silber.

25 Frauen im öffentlichen Raum:
Für das Fotoprojekt „Frauenplätze“ lichtete der Wiener Fotograf Michael Schmid 25 Kremserinnen ab, die sich ihren persönlichen Platz im öffentlichen Raum erobert haben. Die Ausstellung, die in Kooperation mit der VHS Krems und der Frauenberatung Lilith entstanden ist, ist noch bis 24. März in der Kremser Rathaushalle zu sehen.

Informationen-Foto: Ursula Altmann-Uferer, Stadt Krems, www.krems.gv.at