Raabs: Der Große Rittersaal auf Burg Raabs ist die hochgelegene Konzertbühne für einen kammermusikalischen Konzertnachmittag am 25. August. Auf dem Programm stehen Werke von Haydn, Liszt und Brahms.

Die Fantasie kann auch ihre sentimentalen Seiten haben. Das herrlich schmissige Finale (Rondo all‘ Ongarese) aus Haydns Klaviertrio in G-Dur, dem so genannten „Zigeuner-Trio“, soll nicht darüber hinwegtäuschen, dass es in der Musik manchmal auch melancholisch zugehen kann. Dem ungarischen Temperament wird Franz Liszts „Tristia“ gegenübergestellt, einer Triofassung seines virtuosen Klavierstücks „Vallée d’Obermann“. Péter Somodari, Cellist bei den Wiener Philharmonikern, Ekaterina Frolova, Violine und die junge Pianistin Dorothy Khadem-Missagh widmen sich im zweiten Teil dann dem H-Dur Klaviertrio von Johannes Brahms, von ihm selbst als „langsames, sentimentales Stück“ bezeichnet.

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