Arbesbach: Landtagsabgeordneter Franz Mold nahm am 16. Juli 2018 den Baubeginn der Arbeiten für die Brückensanierung vor.

Ausgangssituation:

Die Landesstraße B124 quert an der Grenze zwischen Niederösterreich (Bezirk Zwettl) und Oberösterreich (Bezirk Freistadt) bei Schwarzauamt in den Gemeindegebieten von Arbesbach (NÖ) und Königswiesen (OÖ) den Schwarzaubach mit einem 3-feldrigen Stahlbetonplattentragwerk.

Bauteile der im Jahre 1965 errichteten Brücke (Randbalken, Fahrbahnbelag, Abdichtungs- und Entwässerungssystem sowie Geländer) weisen Zeitschäden auf und entsprechen nicht mehr den heutigen Standards. Auch beträchtliche Zeit- und Witterungsschäden am Brückentragwerk kamen zum Vorschein.

Um weitere Zeitschäden zu vermeiden sowie einen optimalen, reibungslosen und sicheren Verkehrsfluss zu ermöglichen wird nun das Brückenobjekt saniert.

Ausführung: Die Arbeiten an dem rund 50 m langen Brückenobjekt umfassten eine Ertüchtigung des Tragwerkes mittels Aufbeton und Einbau einer Schubbewehrung, die Lagesicherung der Pendelstützen, und der Umbau in ein sogenanntes semi-integrales Tragwerk, wodurch die Fahrbahnübergangskonstruktionen entfallen.

Weiters werden im Zuge der Baumaßnahmen die Randbalken, der Fahrbahnbelag, das Abdichtungs- und Entwässerungssystem und das Brückengeländer durch neue dem letzten Stand der Technik entsprechenden Bauteile ersetzt. Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit wird ein Fahrzeugrückhaltesystem (Leitscheinen) montiert.

Die Arbeiten werden von der Firma BT Bau GmbH aus Tragwein durchgeführt. Mit der Fertigstellung der Bauarbeiten ist im Oktober 2018 zu rechnen.

Die Gesamtbaukosten von rund 650.000 Euro werden vom Land NÖ (rund 57%) und vom Land OÖ (rund 43%) getragen.

Verkehrsführung:

Auf Grund des Arbeitsablaufes ist eine Sperre der Landesstraße B124 erforderlich.

Der Schwerverkehr wird großräumig umgeleitet. PKW sowie Rad- und Fußgänger werden unter der Brücke geführt.

Informationen: Ing. Markus Hahn, Gruppe Straße, Abteilung Allgemeiner Straßendienst, Bürgerinformation, Amt der NÖ Landesregierung, Foto: NLK