Arbesbach: Christopher Hahn, zweiter Aufspieler der Union Volleyball Raiffeisen Waldviertel verletzte sich noch während der Vorbereitungsphase im September 2020 schwer.

Wie es ihm geht und was sich bis jetzt so getan hat schildert er uns in einem kurzen Interview.

Christopher, seit deiner Verletzung sind jetzt ein paar Monate vergangen. Wie geht es dir?
„Es geht für mich jeden Tag ein bisschen vorwärts. Mittlerweile habe ich im Alltag eigentlich keine Einschränkungen mehr. Das heißt, ich kann wieder normal gehen und auch Stiegen steigen ist fast perfekt.“

Was ist in dieser Schrecksekunde genau passiert?
„Bei einem der Vorbereitungstrainings am 22.9.2020 in der Stadthalle Zwettl bin ich nach einem Blockversuch umgeknöchelt, bin dann sofort ins Krankenhaus Zwettl gebracht worden und kurze Zeit später war mein Bein eingegipst.“
War nach dem Schock klar, dass das das Aus für diese Saison bedeutet?
„Nein, von Anfang an nicht. Die Diagnose hieß zwar zwei seitliche Bänderrisse im Knöchel und ein Stück Knorpel und Knochen abgebrochen, aber jetzt muss ich realistischerweise sagen, dass diese Saison für mich gelaufen ist. Ich mach mir aber auch keinen Druck und möchte erst wieder starten, wenn ich meinen Gelenken voll vertrau.“

Was hast du in der Zwischenzeit gemacht? Wo lag dein Fokus?
„Am Beginn lag der Fokus auf möglichst viel Muskelmassenerhalt. Dabei habe ich auch Stromtherapie mit Compex benutzt. Nachdem der Gips weg war, begann ich mit der Mobilisation.“

Und jetzt?
„Jetzt startet langsam wieder die Kräftigung und der Muskelaufbau, damit ich schrittweise an schwerere und schnellere Bewegungen herangehen kann. Aber von Laufen geschweige denn Springen bin ich leider noch weit entfernt.“

Was fehlt dir am meisten?
„Ganz klar fehlt mir die Mannschaft. Aber auch vor allem der Sport. Gerade im Lockdown war es ein unglaubliches Privileg, ganz normal zu trainieren und weiterhin mit ein paar Menschen Kontakt zu haben. Es war eine super Abwechslung zum Alltag. Solche Sachen schätzt man umso mehr, wenn man sie nicht mehr täglich hat.“

Was wünscht du dir und deiner Mannschaft?
„Ich wünsche meiner Mannschaft natürlich, dass sie alle gesteckten Ziele erreichen und vor allem verletzungsfrei bleiben.“
Vielen Dank, Christopher, für deine ehrlichen Worte. Der gesamte Verein wünscht dir weiterhin alles Gute und wir freuen uns schon auf dein Comeback nach der vollständigen Genesung.

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